| Buchkritik.at , September 2005 Diese Art von Geschenkbüchern mit ihren „künstlerischen“, mehr meditativen denn sinnvollen Bildern und ein paar wenigen Seiten Text pro Seite ist wohl am ehesten für Nichtleser gedacht. Wäre das Zielpublikum Kinder, würde man es für das Erstlesealter empfehlen. Sogar das nahezu quadratische Format (17,5 x 16,5 cm) mit dem dicken, vermutlich abwaschbaren Pappcover kennt man eher von Kinderbüchern dieser Art. Bücher für Menschen, die nicht lesen, ist ein ziemlicher Widerspruch in sich und ebenso wenig sinnvoll sind diese Art Geschenkbücher. Neben dem Band von mehr oder weniger klugen und philosophischen Sätzen von Hans Hass gibt es von dieser Reihe noch Bände von Angelika Kirchschlager (Sängerin), Johanna Maier (Köchin), Almaz Böhm (Frau von Karlheinz Böhm), Sepp Forcher (Moderator einer Volksmusiksendung), Max H. Friedrich (Präsident der „Roten Nasen Clowndoctors“), Karl Merkatz (Schauspieler), Valentin Pfeifenberger (Pfarrer) und Gerda Rogers (Zeitungs-Astologin). Alle zusammengestellt von der offensichtlich mit großer Überredungsgabe ausgestatteten Caroline Kleibel. Warum sonst sich z.B. ein Wissenschaftler wie Hans Hass oder ein Schauspieler wie Karl Merkatz für derart sinnfreies hergegeben hätten, ist – abgesehen von einer vorgehaltenen Waffe - nicht recht vorstellbar. Alfred Ohswald |